Die Wissenschaft des Rasierens

Wie vermeide ich es, unter den Achseln zu schwitzen?

Wie vermeide ich es, unter den Achseln zu schwitzen?

Eine echte Sommerherausforderung: ein in Schweiß getränktes Hemd oder T-Shirt, ein nicht sonderlich einladender Geruch und nasse Achseln: Wie kann man Achselschweiß reduzieren oder gar ganz loswerden?

Es gibt dazu einige Antworten, die auf wissenschaftlichen Studien basieren. Wir erklären Dir, wie Du es vermeidest, unter den Achseln zu schwitzen.

Auch wenn es unangenehm ist – Schweiß hat eine wichtige Funktion für unseren Körper. Es betrifft Männer wie Frauen und reguliert die Körpertemperatur. Was wir beim Sport noch tolerieren, wird unangenehm, wenn er ohne größere Anstrengung auftaucht, sichtbar wird und stark riecht. Achselschweiß ist vor allem für Männer ein wichtiges Dauerthema.

Warum schwitzen wir unter den Achseln?

Der Schweiß wird am ganzen Körper durch Schweißdrüsen produziert, die sich unter der Haut befinden. Auf der Hautoberfläche der Männer verteilt, befinden sich zwischen 2 und 4 Millionen Schweißdrüsen, das macht etwa 100 bis 200 Drüsen pro Quadratzentimeter Haut. Es gibt darüber hinaus zwei Arten von Drüsen, die sich in ihren Funktionen, Positionen und der Zusammensetzung des von ihnen produzierten Schweißes unterscheiden.

Die ekkrinen Schweißdrüsen sitzen hauptsächlich in den Händen, Füßen und an der Stirn und scheiden geruchlosen, thermoregulatorischen Schweiß aus. Er besteht hauptsächlich aus Wasser und Mineralsalzen.

Die apokrinen Schweißdrüsen befinden sich in den Achselhöhlen und an den Genitalien und haben eine Aktivität, die nicht hitzeabhängig ist, sondern vor allem auf psychische Reize reagiert. Dies wird auch emotionaler Schweiß genannt, der aus Pheromonen besteht. Er tritt erst ab der Pubertät auf und flaut bei älteren Männern wieder ab.

Im Gegensatz zu den ekkrinen Drüsen erreicht die Sekretion der apokrinen Drüsen nicht direkt die Hautoberfläche. Damit der Schweiß überhaupt sichtbar ist (da er an diesen Stellen weniger häufig vorkommt!), muss er mit einem Haarfollikel in Verbindung gelangen, der sozusagen als Kanal fungiert, um Schweiß aus der Dermis zu bringen. Wäre die Rasur daher ein wirksames Mittel, um gegen den Schweiß unter den Achseln zu kämpfen?

Rasieren in Kombination mit Seife reduziert Körpergeruch und Schwitzen

Hat die Rasur Einfluss auf das Schwitzen?

Laut einer Gillette-Studie kann Rasieren in Kombination mit Seife den Körpergeruch der Achselhöhle von Männern um 57 Prozent reduzieren, während Seife allein 23 Prozent des Körpergeruchs eindämmen kann. Wenn dies nicht ausreicht, um dem Phänomen vollständig entgegenzuwirken, könnte die Rasur eine echte Option sein, um den Schweißgeruch weiter zu reduzieren.

Aber wirkt sich das auch auf die Größe des Flecks aus, der auf Deinem Hemd erscheint?

Schon möglich! In der Tat kommt das Haar mit der Kleidung in Kontakt und befeuchtet das Material – sozusagen als „Schweißleiter“. Wenn das Haar nicht mehr vorhanden ist, setzt sich der Schweißtropfen auf der Haut ab und ist etwas weniger durch Bewegung und Reibung auf dem Stoff sichtbar. Um den Schweißfleck also so gut wie möglich in Schach zu halten, kann eine Rasur oder eine Kürzung der Achselhaare auf jeden Fall eine Option sein!

Neben der richtigen Pflege Deiner Körperbehaarung haben wir hier noch zwei konkrete Tipps für Dich, um das Schwitzen unter den Armen zu reduzieren:

1. Achte auf Deine Ernährung!

In der Tat verstärken koffeinreiche Lebensmittel oder sehr würzige Gerichte die Aktivität der Schweißdrüsen. Deine Mahlzeiten sollten ausgewogen sein!

2. Achte auf Deine Körperhygiene!

Alles beginnt in der Dusche, wo Du täglich darauf achten solltest, alle Stellen gut einzuseifen. Insbesondere die Achselhöhlen müssen schließlich gründlich abgetrocknet sein, um ein Antitranspirant-Produkt aufzutragen.

Der Anreiz? Ganz klar – ein angenehmerer Sommer für alle Männer!



Pauline Arnal

Pauline Arnal

Pauline Arnal

Pauline Arnal ist eine Mode ‐ und Beauty‐Journalistin aus Frankreich, die genauso viel Zeit damit verbringt, mit einem Pinsel in der Hand in ihrem Badezimmer zu singen, wie auf Instagram, um Promi‐Accounts auszuspionieren! Aber keine Sorge, ihre Leidenschaft für Gesang und IG nimmt nicht ihre gesamte Zeit in Anspruch. Sie bleibt ein Workaholic, um Euch regelmäßig mit Artikeln und Interviews zu bereichern.