Tipps: Die Perfekte Rasur

Zwei Männer und ihre erste Rasur – so unterschiedlich kann das laufen

Zwei Männer und ihre erste Rasur – so unterschiedlich kann das laufen

So rasierte Pierre seinen erst Ba Ba Bart!

Wenn man in Deutschland unter dem Namen Pierre aufwächst, hat man es nicht leicht. Es reimt sich einfach zu gut auf Bier und wer würde sich schon die Mühe machen, einen französischen Vornamen korrekt auszusprechen?

Aber das sind nicht die einzigen Probleme vor denen man als pubertierender Großstadtjunge steht. Wenn die ersten Bartstoppeln aus Deinem Gesicht sprießen, beginnt automatisch das Interesse am anderen Geschlecht – vielleicht auch am Gleichen, das kommt ganz auf Dich an.

Du achtest auf Deine Kleidung, Deinen Geruch, Deine Figur und eben auch auf den kleinen Oberlippenbart mitten in Deinem Gesicht. Als Sohn einer alleinerziehenden Mutter und einer kleinen Schwester, hatte ich nicht unbedingt jemanden an der Hand, der mir zeigen konnte, wie das mit dem Rasieren eigentlich genau funktioniert.

Erfahrungsbericht: Die erste Rasur mit dem Rasurhobel meines Vaters

Ich weiß noch, dass ständig dieser Song im Musikfernsehen auf und ab gespielt wurde „Ba Ba Ba … 3 Tage Ba Ba Ba“. Glotze aus und mit großen Schritten in Richtung Kaufhaus. Bei uns in der Nähe gab es eine riesige Shoppingmall und ich kämpfte mich zur Drogerie-Abteilung durch.

Es ist schon ein paar Tage her – aber ich denke, mein erster Rasierer war eines dieser Bonuspakete, bei denen man Rasierklingen und Rasierschaum in einem Set dazu geschenkt bekommt. Zuhause angekommen, war es dann soweit:

Viel zu viel Schaum aufgetragen, mit dem Rasierer in die Wange geschnitten, obwohl da gar kein Haar war und ganz stolz am Schluss mit Toilettenpapier-Fetzen die Wunden überklebt. Wie ein echter junger Mann das eben so tut. Aber natürlich durfte niemand davon wissen – selbstverständlich rasiert man sich bereits, ist doch klar in dem Alter.

Johannes und der alte Edelstahl-Rasierhobel seines Vaters

Bei mir ging das ziemlich früh los, in der fünften oder sechsten Klasse kamen die ersten Haare. Als unsicherer, dicklicher Junge war das super unangenehm, der Erste zu sein. Puberty hits hard. Zum Glück wurde mein Selbstbewusstsein ziemlich schnell von den größeren Brüdern meiner Kumpels wiederhergestellt: „Hör nicht auf die Idioten, Du bist jetzt ein MANN, JUNGE!!”.

Naja, die Haare mussten trotzdem weichen, irgendwie. Um selbst einen Rasierer zu kaufen, habe ich mich noch zu jung gefühlt, also musste der meines Vaters herhalten. Hallo Papa, wenn Du das liest, ja ich habe heimlich Deinen Rasierer benutzt!
Deinen gruseligen, Edelstahl-Rasierhobel. Das war so ein uraltes Teil mit nur einer Rasierklinge… Ein falscher Winkel und Zack, Schnittverletzung im Gesicht.

Erste Rasurerfahrungen geteilt von Blogger Johannes

Ich glaube, ich habe diese heimliche Rasier-Nummer gut ein Jahr durchgezogen. Trocken, ohne Schaum oder Rasiergel – denn das hätte mein Vater ja gemerkt (er wusste es sowieso hundert pro).
Und weil es irgendwann echt unangenehm wurde, den Flaum vom Gesicht zu schaben, habe ich mir von meinem Taschengeld einen Rasierer gekauft.

Der Rasierer besaß gefühlt dreißig Rasierklingen, dazu kühlende Gel-Streifen und hatte ein richtig geiles Racing-Design. Verdammt, war ich stolz!
Dazu gab es dann die erste Dose Rasiergel. Das war alles in so einem Set, ähnlich wie bei Pierre. Beides hat dann auch ewig gehalten und meine Haut hat es gefeiert.
Mein Dad hat diesen Hobel übrigens immer noch.

Und die Moral der Geschichte?

Jeder junge Mann ist wohl etwas unsicher bei der ersten Rasur – das ist ganz normal. Aber da wir uns beide beim ersten Versuch etwas geschnitten haben, wäre wohl ein etwas hautschonender Rasierer besser gewesen, wie der SkinGuard Sensitive Rasierer von Gillette, der klinisch getestet für sensible Haut geeignet ist.



Schoenhaesslich

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Zwei haarige Typen aus den Tiefen des Internets präsentieren Dir in regelmäßigen Abständen den Stark- und Schwachsinn des Internets. Schoenhaesslich ist nicht nur der Name des Online-Magazins der beiden Kreativen aus Stuttgart, sondern auch der Lifestyle. Mode, Architektur, Reisen, Kunst: Alles, was den Alltag lesenswert macht – rasiert auf einem Silbertablett.